{"id":67,"date":"2014-10-20T19:24:24","date_gmt":"2014-10-20T17:24:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gmds-ag-sie.de\/?page_id=67"},"modified":"2014-10-20T19:24:24","modified_gmt":"2014-10-20T17:24:24","slug":"jahresbericht-012011-122011","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.gmds-ag-sie.de\/?page_id=67","title":{"rendered":"Jahresbericht 01\/2011 \u2013 12\/2011"},"content":{"rendered":"<h2><strong>T\u00e4tigkeit vom 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011<\/strong><\/h2>\n<p>Die GMDS-AG \u201cStandards f\u00fcr Interoperabilit\u00e4t und elektronische Gesundheitsakten\u201d (SIE) stellt sich der Herausforderung, die Standardisierungsaktivit\u00e4ten auf dem Gebiet der Spezifikationen sowie der Architektur- und Designprinzipien zur Sicherung der Interoperabilit\u00e4t von Informationssystemen bzw. Systemkomponenten mit besonderem Augenmerk auf die Kernapplikation von eHealth-Umgebungen, die elektronische Gesundheitsakte oder international der Electronic Health Record (EHR) bzw. Personal Health Record (PHR), zu f\u00f6rdern. Ein wichtiges Ziel ist es, den Gegenstand, den Prozess und die Ergebnisse der Standardisierung zu verbreiten und damit zur Akzeptanz und Weiterentwicklung der \u201cStandards f\u00fcr Kommunikation und Interoperabilit\u00e4t\u201d durch Industrie sowie Anwender unter besonderer Ber\u00fccksichtigung des Electronic Health Record beizutragen. Die Aktivit\u00e4ten der AG sind eng mit dem Engagement der Leiter und Mitglieder im Rahmen von Standardisierungsgremien (HL7, DIN, CEN, ISO, IHE, \u2026) verbunden. Auch wirkt sich die Kooperation mit der GMDS-AG \u201eDatenschutz in Gesundheitsinformationssystemen\u201c sowie den EFMI Working Groups \u201eElectronic Health Records\u201c und \u201eSecurity, Safety and Ethics\u201c sehr vorteilhaft aus. Schlie\u00dflich ist die Zusammenarbeit mit der IMIA Working Group \u201eStandards in Health Care Informatics\u201d zu nennen, zu deren Chair der AG-Leiter 2009 berufen wurde. Mit den genannten Organisationen \u2013 und hier insbesondere mit HL7 Deutschland e.V. und IHE Deutschland (Interoperabilit\u00e4tsforum) \u2013 besteht naturgem\u00e4\u00df die intensivste Zusammenarbeit.<\/p>\n<p>Auf der Satellitenveranstaltung 2011, die im Rahmen der conhIT 2011 am 4. April 2011 in Berlin ausgetragen wurde, f\u00fchrte die GMDS AG SIE in Kooperation mit der HL7-Benutzergruppe in Deutschland einen Workshop zum Thema \u201eStandardisierte Wissensrepr\u00e4sentation zur Sicherung von Interoperabilit\u00e4t im Gesundheitswesen\u201c durch. Interoperabilit\u00e4t ist zuallererst nicht ein technisches, sondern ein semantisches, organisatorisches und sozial-kulturelles Problem, d.h. die Herausforderung des Verstehens der Informationsinhalte einschlie\u00dflich der korrekten kontextuellen Interpretation sowie der Realisierung einer ad\u00e4quaten Aktion \u00fcber die Grenzen von Organisationen und Fachgebiete, aber auch L\u00e4nder und rechtliche Dom\u00e4nen hinweg ist zu meistern. Die Repr\u00e4sentation der Informationen einschlie\u00dflich der zugrundeliegenden Konzepte sowie der entsprechenden Terminologien und deren Harmonisierung werden zum A und O verteilter, kooperierender Informationssysteme im Gesundheitswesen. Die internationale Standardisierung in ISO, CEN, HL7, OASIS, IHTSDO, etc. bietet dazu L\u00f6sungen an bzw. entwickelt erforderliche Spezifikationen. Der Workshop beschreibt das Anliegen, stellt L\u00f6sungen vor und identifiziert offene Probleme, vielfach demonstriert am Beispiel der elektronischen Gesundheitsakten, was sich in folgenden Beitr\u00e4gen niederschlug:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Rolle von Referenzmodellen als Wissensrepr\u00e4sentation f\u00fcr die Interoperabilit\u00e4t (Bernd Blobel, Regensburg)<\/li>\n<li>Repr\u00e4sentation klinischer Konzepte durch Archetypes (Hans Demski, M\u00fcnchen)<\/li>\n<li>Repr\u00e4sentation klinischer Konzepte durch CDA (Kai Heitmann, K\u00f6ln)<\/li>\n<li>Werkzeuge und Methoden f\u00fcr das praktische Management klinischer Konzepte (Sebastian Garde, D\u00fcsseldorf)<\/li>\n<li>Konvergenz oder Divergenz der Wissensrepr\u00e4sentation in medizinischer und biomedizinischer Informatik (Bernd Blobel, Regensburg)<\/li>\n<li>Wissensbasierte Transformation von Kommunikationsstandards (Frank Oemig, M\u00fclheim)<\/li>\n<li>Die Rolle von Terminologien f\u00fcr Interoperabilit\u00e4t (Sylvia Thun, K\u00f6ln)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Anschlie\u00dfend wurde eine Mitgliederversammlung der GMDS-AG SIE durchgef\u00fchrt, auf der die n\u00e4chsten Aktivit\u00e4ten (z.B. Inhalt und Struktur des Workshops auf der GMDS-Jahrestagung 2011 in Mainz) aber auch Fragen k\u00fcnftiger Kooperationen beraten wurden.<\/p>\n<p>Negativ wurde die zeitgleiche Veranstaltung eines IHE-Workshops zur Interoperabilit\u00e4t bewertet.<\/p>\n<p>Gleichzeitig hat die AG eine m\u00f6gliche Beteiligung an dem Interoperabilit\u00e4tsforum, das gemeinsam von HL7 Deutschland, IHE Deutschland, dem Normenausschuss Medizin im DIN sowie dem bvitg veranstaltet wird und Fragen der Interoperabilit\u00e4t diskutiert, er\u00f6rtert und in einer Abstimmung positiv beschieden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Rahmen der 56. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) e.V. in Mainz veranstaltete die AG \u201eStandards f\u00fcr Interoperabilit\u00e4t und elektronische Gesundheitsakten\u201c gemeinsam mit der GMDS-PG \u201eNutzung von elektronischen Patientenakten f\u00fcr die Forschung\u201c sowie HL7 Deutschland, IHE Deutschland und dem BMBF-Projekt \u201eKIS-basierte Patientenrekrutierung\u201c am 26. September 2011 einen sowohl hinsichtlich des Inhalts als auch der Resonanz erfolgreichen Workshop zum Thema \u201eStandards und Projekte zur Unterst\u00fctzung der sekund\u00e4ren Nutzung von medizinischen Daten\u201c. Daf\u00fcr konnte anerkannte Referenten zu folgenden Themen gewonnen werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Harmonisation of clinical research projects using the \u201cBiomedical Research Integrated Domain Group (BRIDG)\u201c model (Bernd Blobel, GMDS-AG SIE und HL7 Deutschland)<\/li>\n<li>Implementation Guidelines for Oncological Services (Frank Oemig, GMDS-AG SIE, HL7 Deutschland und IHE Deutschland)<\/li>\n<li>Quality, Research and Public Health Technical Framework (Bj\u00f6rn Bergh, IHE Deutschland)<\/li>\n<li>Standard Compliant Documentation of Medication Orders in Electronic Health Records and Clinical Trials (Sylvia Thun, GMDS-AG SIE und HL7 Deutschland)<\/li>\n<li>Integrating Clinical Research Services into Hospital Information Systems: The IHE-CDISC Perspective (Pierre-Yves Lastic, CDISC Europe)<\/li>\n<li>Farsite: An Innovative Application to Support the Design and Recruitment of Clinical Trials (Gery Leeming, University of Manchester, UK)<\/li>\n<li>Comparison of HIS tools to support Patient Recruitment (Felix K\u00f6pcke, University of Erlangen-Nuremberg)<\/li>\n<li>Availability of Real World EHR Data for Patient Recruitment: Results from 17 Case Studies (Benjamin Trinczek, University of M\u00fcnster)<\/li>\n<li>An Architecture Concept for EHR-based Patient Recruitment (Bj\u00f6rn Schreiweis, Heidelberg University Hospital)<\/li>\n<li>EuroShrine: Establishing a Proof of Concept Implementation and Validating the SHRINE Approach for the EHR4CR Project (Thomas Ganslandt, Sebastian Mate; University of Erlangen-Nuremberg)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wegen der Mitwirkung von Rednern aus England und Frankreich wurde der von U. Prokosch und B. Blobel gemeinsam moderierte Workshop in englischer Sprache abgehalten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auf der gemeinsamen Jahrestagung 2011 von HL7 Deutschland und IHE Deutschland \u201eGemeinsam stark!\u201c vom 26.-28. Oktober 2011 in G\u00f6ttingen mit Teilnehmern aus Frankreich, Luxemburg, der Schweiz und Deutschland wurden in Kooperation zwischen der AG \u201eSIE\u201c, HL7 Deutschland und IHE Deutschland Tutorials zu den Themen \u201eIHE HL7 v2 Profil in der Praxis (z.B. Radiologie)\u201c, \u201eIdentity Management\u201c und \u201eHL7 v2.x und IHE Konformit\u00e4tsanalysen und Tools\u201c durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<h3>\u00a0<strong>Geplante Aktivit\u00e4ten 2012<\/strong><\/h3>\n<p>Die GMDS-AG \u201eStandards f\u00fcr Interoperabilit\u00e4t und elektronische Gesundheitsakten\u201c wird<\/p>\n<ul>\n<li>auf der GMDS-Jahrestagung 2012 sowohl ein Tutorium als auch einen Workshop anbieten;<\/li>\n<li>sich auf der medica 2012 engagieren;<\/li>\n<li>auf der HL7\/IHE Jahrestagung 2012 gemeinsam mit HL7 Deutschland und IHE Deutschland Tutorials realisieren.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bernd Blobel, Regensburg, im Februar 2012<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(Leiter der GMDS-Arbeitsgruppe \u201eStandards f\u00fcr Interoperabilit\u00e4t und elektronische Gesundheitsakten\u201c (vormals \u201eStandards f\u00fcr Kommunikation und Interoperabilit\u00e4t\u201c) seit 2000)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Amtszeit der Arbeitsgruppenleitung und deren Vertretung<\/strong><\/h3>\n<p>8. September 2009 \u2013 7. September 2012<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>T\u00e4tigkeit vom 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011 Die GMDS-AG \u201cStandards f\u00fcr Interoperabilit\u00e4t und elektronische Gesundheitsakten\u201d (SIE) stellt sich der Herausforderung, die Standardisierungsaktivit\u00e4ten auf dem Gebiet der Spezifikationen sowie der Architektur- und Designprinzipien zur Sicherung der Interoperabilit\u00e4t von Informationssystemen bzw. 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